Assistance Humanitaire Burkina
Bayerisches Staatswappen
München, Stadt mit Herz, Sitz der AHB
korporatives Mitglied der Africa Action / Deutschland e.V.
Karte von Afrika
"Wenn viele kleine Leute, an vielen kleinen Orten, viele kleine Dinge tun, können sie die Welt verändern" (afrikanische Weisheit)

 

Willkommen auf unserer Projektseite

- Einsatz März 2019 -

Die Sozialstation für Augen- und allgemein-medizinische Beschwerden wird von der Bevölkerung zunehmend mehr frequentiert. Während der staatliche Krankenpfleger Jean Lucain täglich dort arbeitet, konzentrieren sich spezielle augenärztliche Untersuchungen auf die Zeit, in der wir persönlich vor Ort sind.

Notfälle werden zwischenzeitlich natürlich auf der Augenstation behandelt, die wir zusammen mit der africa-action aufgebaut haben, und die permanent mit einem staatl. Augenpfleger besetzt ist. Ein Großteil der Arbeit vor Ort entfällt auf die augenärztliche Untersuchung in den Volksschulen entsprechend unseres Vitamin A Projektes.

Cabiet des Soins Infermiers et ophtalmolog. mit Pfleger Jean Lucain

Sozialstation mit Krankenpfleger Jean Lucain Dabire

Bei jedem Einsatz untersuchen wir ca. 300 - 400 Schulkinder, versorgen sie mit der Vitamin A Langzeitkapsel und sensibilisieren sie und die Lehrer in einem Kurzvortrag für die Problematik des Vitamin A Mangels in der südlichen Sahelzone.

Waisenhaus März 2019

Unsere derzeitigen Kinder, die einen Paten in Deutschland haben

Unsere Gemüsegärten gedeihen prächtig dank der Brunnenanlage, mit der immer genügend Wasser aus einer Tiefe von 58m in den Wasserturm gepumpt werden kann. Zur großen Freude der Kinder, aber auch der Köchinnen, die so meist ganzjährig frisches Gemüse anbieten können.

AussenkücheGemüsegarten

 

 

 

 



Gemüsegarten......._________________ _ ..
.............................Außenküche mit Köchin Albertine

Selbst die Kleinsten bekommen dabei schon einen Pinsel in die Hand und stellen sich schon recht geschickt an. Nebenbei haben sie riesigen Spaß dabei! In der Freizeit müssen alle Kinder auch bei der Renovierung unseres Waisenhauskomplexes mit Hand anlegen, da wir versuchen, möglichst viel in Eigenregie zu erledigen, um so etwas Kosten zu sparen, aber auch um die Kinder etwas handwerklich schulen zu können.

Renovierung Etienne

 

 

 

 



Renovierung des Speisesaals
..............................................Etienne -unser Jüngster bei der Arbeit

Zu jedem Einsatz gehört zuletzt auch der Besuch einiger der Kinder in ihren Hütten, die wir in unserem Einschulungsprojekt fördern. So halten wir Kontakt und können meist noch mit kleinen Haushaltsanschaffungen helfen, den Alltag zu erleichtern.

Besuch bei Familie PodaFamilie Poda mit Tochter Clarissa


Besuch bei Familie Poda, deren Tochter Clarissa eingeschult wurde

 

 

- Einsatz Januar 2018 -

Der erste Einsatz in diesem Jahr galt hauptsächlich der Einrichtung der neuen Sozialstation Cabinet de soins d’infirmiers auf dem Gelände des Waisenhauskomplexes. Nachdem der staatliche Krankenpfleger bereits seit Anfang des Jahres dort arbeiten kann, wurde nun auch
der augenärztliche Untersuchungsplatz installiert, mit Scheitelbrechwertmesser, Spaltlampen-mikroskop, Ophthalmoskop (zur Begutachtung des Augenhintergrundes) und Einrichtung zur Sehschärfenprüfung.

In zwei Primärschulen (Volksschulen) wurden insgesamt 350 Kinder der jeweils 2. Klasse augenärztlich untersucht und entsprechend dem Vitamin A Programm mit der Langzeitkapsel Vitamin A 250 000IE versorgt. Die Kinder erhalten zusätzlich einen "Sensibilisierungsvortrag", der ihnen die Problematik eines Vitamin A Mangels besonders im Bezug auf ihre Augenentwicklung veranschaulichen soll.



 

 

 


Augenuntersuchungsgeräte ..........................................................Dacharbeiten am Haupthaus
auf der Sozialstation.......................................................................Mark und Jean Lucain

Da wir versuchen, möglichst viele der anfallenden Renovierungsarbeiten und Reparaturen selber durchzuführen, haben wir uns dieses mal den Neuanstrich der Dachabschlüsse und verschiedener Fensterrahmen vorgenommen. Abrechnungen, Organisationsfragen und Kontenüberprüfungen mussten jeweils bis abends warten.

Und ehe man sich so richtig "eingelebt" hatte, war die Einsatzzeit schon wieder vorbei. Eine erste Erholung bietet so meist erst der Nachtflug zurück nach Europa.

Mark mit Georgette Dabire und den Schülern Impanhiwin (li) und Sidiki

 

- Einsatz im Juli 2017 -

Fertigstellung der Sozialstation

Trotz früh einsetzendem kurzen aber heftigen Regen im Juni, konnten die Arbeiten an der Sozialstation fast termingerecht zu Ende geführt werden. Am Bau mussten lediglich die Verputzarbeiten kurz gestoppt werden.

Die meist nicht asphaltierten Straßen in der Provinz waren aber immer passierbar, was für die Materiallieferung des Innenausbaus sehr wichtig war. Am 30.Juli waren wir zur Abnahme des Baus wieder vor Ort und konnten uns von der sehr guten Qualität der Bauarbeiten überzeugen.

Es gab kaum etwas zu beanstanden. Kleinere Baumängel hatte unser techn. Bauleiter Martin KAM, der die Aufsicht bereits beim Bau des Waisenhauses geführt hatte, schnell aufgedeckt und beseitigen lassen.

 

 

 





Sozialstation im Rohbau Juni 2017........_________________ _ .. nach Fertigstellung Juli 2017

Der nächste Schritt ist nun die Innenausstattung für den staatl. Krankenpfleger, der die Station leiten wird. Die medizinische Grundausstattung ist bereits vor Ort, der örtliche Tischler fertigt zurzeit Schreibtisch, Untersuchungsliege und Stühle an. Ende November spätestens soll alles fertig sein. Über den lokalen Radiosender Radio UNITAS wird der Bevölkerung die Sozialstation dann vorgestellt und die Öffnungszeiten genannt.

Jean Lucain Dabire, der bereits eingestellte staatl. Krankenpfleger, freut sich schon auf seinen Dienst am neuen Arbeitsplatz.




Jean Lucain Dabire


- Einsatz im Mai 2017 -

Unsere Jungs werden größer, wir haben Neuaufnahmen, folglich musste die Inneneinrichtung der Schlafräume angepasst werden. Das heißt, die Betten mussten ausgetauscht werden, um mehr Platz zu gewinnen.

Der örtliche Tischler hat uns nach unseren Plänen nun Betten in unterschiedlichen Größen angefertigt. Die Blechkisten, in denen die Kinder ihre Sachen unterbringen, wurden gegen Holzunterschübe mit Rollen ausgetauscht. Jetzt können vier Kinder pro Zimmer untergebracht werden. Alle Moskitonetze pro Bett hat uns die Kommune zur Verfügung gestellt. Die Holzbetten haben gegenüber den Eisenbetten zudem den Vorteil, die Verletzungsgefahr bei kleinen "Rangeleien" erheblich zu verringern.

Mittlerweile haben wir sechs Jungen auf dem Gymnasium - hier zu Lande Collège oder Lycée genannt - und sie schlagen sich wacker. Drei weitere werden Ende des Jahres dazu kommen.
Mit der Waisenhausleitung haben wir uns entschieden, die Kinder bis zur mittleren Reife bei uns zu behalten, auch wenn dies mit einem deutlichen Kostenzuwachs verbunden ist. Aber mit diesem Abschluss können sie sich zum Beispiel bei der Polizei, dem Militär, der kommunalen Verwaltung und dem staatlichen Gesundheitsdienst bewerben.

 

 

 

 



Bettmodell unseres bewährten Tischlers Eric______________Bettengröße 170 und 190 x 90 cm

 

Zu unseren sozialmedizinischen Projekten ist ein Neues hinzugekommen: In Diébougou fehlte bislang immer noch eine Sozialstation - ein sog. Cabinet des soins d’Infirmier. Auf diesen Stationen arbeitet ein staatlicher Krankenpfleger. Im staatlichen Gesundheitsdienst gelten diese Sozialstationen als erste Anlaufstelle für Hilfesuchende.

Der Krankenpfleger behandelt, stellt Rezepte für Medikamente aus und entscheidet über eine Einweisung ins örtliche kleine Krankenhaus. In Zusammenarbeit mit der kommunalen Verwaltung haben wir angeboten, diese Station zu bauen und einzurichten.

Die Kommune war im Gegenzug bereit, uns ein Grundstück zur Verfügung zu stellen, wobei der entsprechende Standort gar nicht so leicht zu finden war: immerhin musste er halbwegs zentral liegen, und über Elektrizität und Wasseranschlüsse verfügen. Letztendlich haben wir vorge-schlagen, auf dem Waisenhausgrundstück ein separates Haus zu bauen.

Diese Entscheidung hat mehrere Vorteile: Die Station liegt zentral, hat Wasser sowie Strom-anschluss und - sehr willkommen - im Fall von Krankheit oder Unfällen bei unseren Kindern,
ist sie schnell erreichbar.

Der WMF-Barmherzigkeit e.V. Gmund/Deutschland hat wieder einmal zu unserer großen Freude und Dankbarkeit die Finanzierung übernommen. Architekt, Bauleiter und Bauunternehmer waren nach der Ausschreibung bald gefunden und Anfang Mai war Grundsteinlegung und Baubeginn. Die Arbeiten gehen zügig voran, so dass wir mit der Fertigstellung bereits zu Mitte des Jahres rechnen können.


Zunächst werden die Bausteine ..Frontalansicht der Sozialstation .. .dann folgt das Fundament
gegossen


- Einsatz im Januar 2016 -

Einer der wichtigsten Punkte unserer Tätigkeit in Diébougou war im vergangenen Jahr die Einarbeitung unserer neuen Pflegeeltern Georgette und Jean Lucain DABIRE. Unser bisheriger Leiter Olivier DABIRE hatte sich nach einer langjäjhrigen Zusammenarbeit nun entschieden, eine neue Aufgabe zu suchen. Damit verbunden war auch ein Ortswechsel, so dass er auch nicht mehr stundenweise zur Verfügung stehen konnte.

Vielen besonderen Umständen ist es letztlich zu verdanken, dass wir Georgette und Jean Lucain aus Ouagadougou für uns gewinnen konnten. Lucain arbeitete seit über 10 Jahren als Krankenpflegerausbilder in der kardiologischen Klinik. Georgette liebt den Umgang mit Kindern.

Beide haben eine Tochter, die bereits in Diébougou ein Collège besucht. Neben Georgette als "Küchenchefin" haben wir nun auch in Jean Lucain einen kompetenten Krankenpfleger, der so die kleinen und größeren "Wehwehchen" der Kinder behandeln kann. Beide zusammen kümmern sich sehr engagiert um die Kindererziehung.

GeorgetteLucain

 

 

 

 


Waisenhausleitung Jean Lucain Dabire____________________Küchenchefin Georgette Dabire

 

Ein weiterer Schwerpunkt im Waisenhaus war der Ausbau unserer Feldarbeit: Zusätzlich zum Gemüse, bauen wir nun auch in größeren Feldern Gombo und Moringapflanzen an. Unser Vitamin A Projekt, mit der augenärztlichen Untersuchung in den 2. Volksschulklassen in Diébougou und Umgebung, konnten wir mittlerweile auf 13 Schulen erweitern und haben bis Anfang diesen Jahres nun über 13.000 Kinder untersuchen können.


Bananenanbau

Bertrand (links) und Ulrich helfen
beim Bananenanbau im Garten

 

Das Einschulungsprojekt haben wir etwas reduzieren müssen, damit uns die Kosten nicht davonlaufen, die vor allem auch durch den Leitungswechsel enstanden sind, weil natürlich auch Jean Lucain seine eigenen Vorstellungen von einem einwandfreien Betrieb des Waisenhauses hat. Auch Georgette hatte einige durchaus sinnvolle Wünsche zur Vereinfachung, aber auch zur Optimierung des Ablaufes in der Küche, so zum Beispiel eine kleine Küchenzeile neben der Kocheinheit mit den großen Töpfen.

2008 haben wir den Grundstein gelegt, das Waisenhaus kommt in die Jahre! Vier Einzelbauten wollen gepflegt werden und dazu sind Reparaturen und Renovierungen in zunehmendem Maße notwendig. So weit es geht, erledigen wir Vieles in Eigenarbeit. Jean Lucain hat erfreulicherweise auch dafür einen aufmerksamen Blick und ein erstaunliches handwerkliches Geschick.

 

Neue Heimleitung

Die neuen "Pflegeeltern" ( Waisenhausleitung) Jean-Lucain und
Georgette DABIRE mit einem Teil unserer Kinder von links: Panhiwin,
Siriki, Jakouba, Idrissa, Prosper, Siloane, Edilbert, Ali, Ulrich, Aimé und Betrand


Wir hoffen, dass uns unsere Spender - der Freundeskreis sowie hauptsächlich die HUB Stiftung und der WMF (World MeryFund, Dublin) - auch weiterhin fördern werden. Ohne ihre großzügige Unterstützung hätten wir unsere Projekte in Diébougou nicht in dieser Form aufbauen und durchführen können. Ihnen allen gilt unser großer Dank.

 

 

- Einsatz im Januar 2015 -

 

Krankenwagen im EinsatzSchuluntersuchung

 

 

 

 




Bei den Schuluntersuchungen wird vom Ambulanzwagen so manches Mal viel abverlangt. In den abgelegenen Schulen, wie hier in Ilonioro, sind die Zufahrtswege oft an der Grenze der Passierbarkeit. In Folge von Lehrermangel auf dem Land, sind in einer Klasse oft mehr als150 Schüler.

Bei solchen Größenordnungen wird die Untersuchung schon zur Herausforderung - meist eine Tagesaufgabe, denn auch die Rekreationszeiten und die Mittagspause müssen respektiert werden.

Augenuntersuchung Januar 2015


Die restliche Zeit wird am Waisenhaus renoviert. Wie sagt man so schön: Es darf keinen Reparaturstau geben. Die sengende Hitze lässt den Putz an so mancher Stelle aufreissen. Meist ist nach dem Ausbessern ein gesamter Wandanstrich notwendig, weil die ursprüngliche Farbe mit der Zeit ausbleicht. Jede helfende Hand ist dabei wichtig.

Links im Bild Olivier, der Leiter es Waisenhauses, und rechts der "Rolleranreicher" Aimé! Drei vollständige Fassaden wurden so renoviert. Gearbeitet wurde bis spät in die Nacht, es sei denn, der Strom fiel mal wieder aus.


Aime beim StreichenOliver bei Renovierungsarbeiten

 

 


 

 

 

 

 

 

- Stand Januar 2014 -

Der Kurzeinsatz im Januar stand ganz im Zeichen der Reparatur unseres Fahrzeuges im Waisen-haus. Leider gibt es vor Ort keine Mechaniker, die den FIAT reparieren können. Zudem gibt es keine Niederlassung in Burkina Faso. Es war daher nach vielen erfolglosen Versuchen notwendig, einen Mechaniker aus Deutschland mitzunehmen.

Im Gepäck hatten wir eine Menge Ersatzteile, da keiner so recht wusste, wo der Fehler überhaupt liegt. Vom Kabelbaum, über Steuergerät und Injektoren kam ein Koffer mit 23 kg zusammen. Aber letztendlich fehlten doch noch entscheidende Teile, die wir gebraucht hätten, aber in der äußerst bescheiden eingerichteten Werkstatt, leider nicht auftreiben konnten.

Wir geben nicht auf und hoffen eine erfolgreiche Reparatur bald nachholen zu können. Die restliche Zeit nutzten wir, um gemeinsam mit unserem Team vor Ort weitere Renovierungs-arbeiten im Waisenhaus durchzuführen.

Ersatzteile

 

 

 





Ein Koffer voller Ersatzteile ..
........................................................ .Kfz-Werkstatt in Bobodiolasso

 

 

 





Simon Lutschnikov bei der Arbeit.................................................... Olivier mal nicht als Heimleiter

 

 

- Stand November 2013 -

Unser letzter Einsatz in diesem Jahr begann gleich mit einem besonderen Ereignis: Der Sonnen-finsternis am 03.November um 13 Uhr Ortszeit. Pünktlich zu Beginn des Spektakels waren wir vor Ort in unserem Waisenhaus, ausgerüstet mit der entsprechenden UV Schutzbrille. So konnten die Kinder alle einmal eine Sonnenfinsternis beobachten, die sie erst als Erwachsene in 37 Jahren wieder bewundern können.

SonnenfinsternisUV Schutzbrillen

 

 

 

 




Zudem standen Schuluntersuchungen in zwei Volksschulen in der Umgebung von Diébougou auf dem Programm. 300 Kinder bekamen nach der augenärztlichen Untersuchung und dem Sensibilisierungsvortrag ihre Vitamin A Kapsel 250.000IE mit Langzeitwirkung.

Im Rahmen des staatlichen Programmes "Moskitoschutz in der Familie", bekamen wir zwischen-zeitlich 20 Moskitonetze mit den passenden Fixierungsstäben an den Betten zur Verfügung gestellt. Eine sehr großzügige Geste, da sonst pro Familie nur ein Netz bereitgestellt wird.

In unserem Gemüsegarten gedeihen mittlerweile die Anpflanzungen von Moringa und Baobab hervorragend (siehe dazu den Bericht Mai 2013). Erstmals konnten insgesamt bisher 24 kg Pflanzenblätter geerntet werden. Sie werden vitaminschonend in Gemüsesoßen verarbeitet,
oder teilweise luftgetrocknet und bieten eine wertvolle Ernährungsergänzung für die Kinder.

MoringablätterMoringafeld

 

 

 





Moringafeld.....................................
Moring a ..............................................Moringablätter/-zweig

 

BaobabblätterBaobabfeld

 

 

 




Baobabfeld............................... Moring a ............................................. . .....Baobabblätter/-zweig

 

 

- Stand Mai 2013 -

Im Januar 2013 wurde unser Waisenhaus nach regelmäßiger Prüfung der ständigen Hygiene-aufsicht sowie einer kritischen Begehung durch den Service de l'Environnement d'Etat als "staatlich anerkanntes Waisenhaus" eingestuft.

Damit können wir auf staatliche Hilfe hoffen. Und die ist auch schon eingetreten: Da wir für die Ernährung unserer Kinder bereits einen Gemüsegarten angelegt hatten, hat der Service de l'Environnement mittlerweile die Einzäunung mit Gartentor für unsere Felder übernommen. So sind wir gegen "Fremdfraß" geschützt.

Zudem wurde der Leiter des Waisenhauses Olivier DABIRE eingeladen, an einem Kurs für innovativen Garten - und Gemüseanbau (hier gezielt: moringa oleifera) in Reo teilzunehmen.

Die Moringa (auch Meerettichbaum) - ist eine schnellwachsende Pflanze mit besonders hohem Nährwert. Sie enthält 18 von 20 Aminosäuren und viele Mineralstoffe. Blätter, Früchte und Wurzel sind verwertbar.

"Es gibt wohl keine andere Pflanze, die sich in der Nähr - und Wirkstoffzusammensetzung mit Moringa oleifera messen kann." (Prof. Dr. Klaus Becker)

GartenarbeitMoringa

 

 

 

 



Soweit irgend möglich, versuchen wir die anfallenden Reparaturen an und in den Häusern selber zu übernehmen. Jeder muß dabei anpacken: Vom Leiter über die Erzieher bis zu den älteren Schülern. Auch das hilft Kosten zu sparen.

ReparaturenAusbesserungsarbeiten

 

 

 

 

 

HaupttorEingangstor

 

 

 

 

 


Natürlich gehen unsere sozialen und medizinischen Projekte weiter, auch wenn der "Doc" nicht anwesend ist. Die Sehprüfungen in den Schulen werden von unserem Dipl. Optiker und seinem Team durchgeführt.

Kinder mit unklaren Augenerkrankungen werden der Augenstation vorgestellt oder später dem Doc. Zudem ist das Optikeratelier in Diébougou zur Brillenbestimmung und Anfertigung ganztägig geöffnet.

UntersuchungSchuluntersuchung

 

 

 

 

 

 


- Stand November 2012 -

Tiefenbrunnen fertig gestellt

Brunnenanalge mit Wasserturm

Die Pumpbrunnenanlage und der Wasserspeicher wurden im November fertig. Das Wasser wird aus 59 Meter hochgepumpt. Alle notwendigen Wasseranalysen sind durchgeführt. Der Brunnen ist als Trinkwasser eingestuft.

Der Wasserspeicher beträgt 5 qm. Seine Auffüllung dauert 2 Tage, der Wasservorrat reicht dann für einige Tage und steht allen Gebäuden zur Verfügung. Damit sind wir ab sofort von der kommunalen Wasserleitung unabhängig und sparen eine Menge Geld, denn die Wasserpreise, wie auch die Strompreise steigen jährlich.

Die gesamte Einheit wurde uns vom World Mercy Fund e.V. (WMF) gespendet. Für diese wirklich sehr großzügige Spende danken wir dem Sponsor ganz besonders.


Unsere Projekte Waisenhaus und Schuluntersuchung


Schueler SamiFußballmannschaft

 

 

 



Sami Kam, unser erster Oberschüler ......................................
.Unsere U9-Fußballmannschaft mit Trainer Romail


Bildung und Sport unter der Anleitung unserer Erzieher. In der Schule befinden sich unsere Kinder lernmäßig im ersten Drittel. Zwei der Jungen (Sami und Kevin) besuchen bereits die erste Klasse einer weiterführenden Schule. Sie haben die Aufnahmeprüfung so gut bestanden, dass der Staat die Schulgebühren zu 50% trägt.

Ambulanz im Busch

 

 

 

 



Um zu den Schulen außerhalb von Diébougou kommen zu können, muss sich unser Ambulanzwagen oft durch die engen Fuß-und Radwege vortasten. Bisher ohne Panne!

In der Primärschule von Banfora, etwa 15 Kilometer entfernt im Busch, haben wir über 200 Schulkinder untersuchen können.

Nach der Untersuchung folgt noch ein kurzer "Sensibilisierungsvortrag" zum Thema Vitamin A, und dann dürfen alle zur Belohnung eine Kapsel Vitamin A mit Langzeitwirkung schlucken.

 

 

- Stand Juni 2012 -

Tiefenbrunnen mit Wasserturm

Tiefenbohrung

Anfang Mai 2012 erfolgte die Wasserexploration auf dem Grundstück des Waisenhauses in Diébougou/ Burkina Faso, Westafrika. Am 14.Mai 2012 wurde dann das Wasserprojekt mit der Tiefenbohrung begonnen. Zu diesem Zweck musste die Grundstücksmauer für die Breite des Bohrwagens an der entsprechenden Stelle geöffnet werden.

Ein temporärer Zaun sichert das Grundstück vor Weidevieh der umliegenden Nachbarn.
In 46 m Tiefe wurde eine erste Wasserblase gefunden. Die Bohrung wurde jedoch fortgesetzt,
da man bei der Exploration unter einer dicken Granit Felsschicht ein größeres Wasserreservoir festgestellt hatte. Dieses wurde schließlich am 28.Mai in 57,5 m Tiefe erreicht.

Das Reservoir hat eine Tiefe von ca. 9 Metern. Mit der anschließenden Verlegung der Rohre hat das Bohrteam seine Arbeit erfolgreich beendet. Im Augenblick ist ein zweites Team vor Ort, um mehrere Wasserproben zu entnehmen und eine Analyse vorzubereiten.

Nach Erhalt des Wassergutachtens der zuständigen staatlichen Gesundheitsbehörde können die weiteren Arbeiten fortgesetzt werden.

 

 

- Einsatz im Januar 2012 -

Schuluntersuchung und Vitaminausgabe

VitaminverteilungAugenuntersuchung

360 Kinder wurden in den Primärschulen A, B und C untersucht. Augenuntersuchung. Alle Schüler der drei Schulen (insgesamt 950) bekamen eine Vitamin A Kapsel.

Neuzugaenge

Unsere vier Neuen mit Olivier Dabire (Leiter des Waisenhauses): Von links nach rechts: Edilbert YIOHIÈROU, Louis Pier Sie PODA, Yacouba DIOMANDÈ und Prosper Iter HIEN.

 

 

- Stand Oktober 2011 -

Papayabaum

 

Papayaernte

 

 

 


 

 

Alle Kinder beteiligen sich an der Garten- und Feldarbeit mit guten Erfolgen. Jedes Kind hat einen Papayabaum gepflanzt, für den es auch verantwortlich bleibt.

SchuelerLehrer

 

 

 

 




Die Kinder sind ausnahmslos fleißig und bemüht. Alle wurden ins Schuljahr 11/12 versetzt.
Zwei Kinder haben die Prüfung zur Oberschule so gut bestanden, dass die Schulgelder zu
einem großen Teil vom Staat übernommen werden.

 

 

- Stand Oktober 2010 -

Neuer Gelände Pick up

Mitte Oktober 2010 ist das neue Fahrzeug für das Waisenhaus eingetroffen. Von Antwerpen aus wurde der Wagen zunächst nach Ghana verschifft und von dort auf dem Landweg nach Burkina Faso gebracht.

Der neue Pick up

MotorradWagen

 

 

 

 




Damit steht nun für den Warentransport und vor allem aber auch für den Transport eines verunfallten oder erkrankten Kindes jederzeit ein Fahrzeug einsatzbereit zur Verfügung.

 

 

- Stand Januar 2010 -

Erstes Waisenhaus in Diébougou nach 15 monatiger Bauzeit eröffnet

Zur offiziellen Einweihungszeremonie hatte der Oberbürgermeister der Kommune Diébougou über 100 Gäste aus Stadt und Land, der Verwaltung, aus Politik, Kultur und Wirtschaft eingeladen. Unter anderem waren anwesend:

- der hohe Kommissar der Provinz Bougouriba
- der Bischof der Diözese Diébougou
- der 1. Bürgermeister und der 2. Bürgermeister der Kommune Diébougou
- der Präfekt des Departement Diébougou
- der Generalsekretär der Provinz Bougouriba
- Vertreter des Militärs, der Polizei, der Gerichtsbarkeit und der Religionsgemeinschaften
- Vertreter der Nichtregierungsorganisationen und der Dienstleistungsbetriebe

Eröffnungszeremonie am 23.Januar 2010:

Segnung durch den BischofWaisenhauskomplex

- Offizielle Einweihung durch den Bürgermeister, Mitglied der Nationalversammlung
- Segnung des Gebäudekomplexes durch den Bischof der Diözese Diébougou - Excellence Monseigneur KUSIELE DABIRE Der Raphael
- Tag der offenen Türe mit Speise- und Getränkeausgabe an die Armen
- Aufnahme der ersten Kinder in das Waisenhaus

Im Anschluss an die Festreden und die Segung des Waisenhauses wurde ein kleiner Imbiss mit Getränken in der Buvette "Aux Délices" gereicht. Gleich danach begann der Tag der offenen Türe mit der Speise- und Getränkeausgabe an die Armen. Insgesamt wurden in knapp 4 Stunden über 550 Mahlzeiten verteilt.

Tag der offenen Tür

 


- Stand Mai 2009 -

Aktuelle Bilder von unserem letzten Aufenthalt. Das erste Schlafhaus und die notwendige Umfriedung zum Schutz gegen Weidevieh, Ziegen und Diebstahl, sowie der Haupteingang wurden planmäßig fertiggestellt.

HaupteingangUmfriedung

2. BauabschnittSchlafhaus 1

Die Sanitäreinrichtungen wie die Toilettenanlage und die Nasszellen in jedem Schlafraum sind im Schlafhaus 1 vollständig installiert.

Nasszelle in jedem SchlafraumToilettenanlage

Mit dem dritten und letzten Bauabschnitt wurde gerade begonnen und die Fertigstellung erfolgt vorrausichtlich nach Plan im Oktober 2009.

 

 

- Stand April 2009 -

Grundrissplan

Zur Ansicht bitte die Grafik anklicken

Der zweite Bauabschnitt des Waisenhauses wurde Anfang Mai fertig gestellt, Schlafhaus 1
und Umfriedung des Grundstückes mit einer 2,20 m hohen Mauer.

Mit dem dritten und letzten Bauabschnitt wird noch im Mai begonnen. Die endgültige Fertigstellung ist für Oktober 2009 vorgesehen.

 

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